Über uns

Seit 1. April 1979 leitet die Familie Meißner-Bott "den Alpenblick" als Familienbetrieb, unterstützt von zuverlässigen und einsatzfreudigen Mitarbeitern.

Über Gastfreundschaft

Wir möchten Gastfreundschaft als ein besonderes Stück Kultur bewahren: im Biergarten bei einer deftigen Brotzeit genauso wie im Restaurant bei einem feinem Menue mit frischen und gesunden Zutaten. Zu verdanken haben wir es unseren treuen Stammgästen, dass sich unsere Gastronomie immer weiter entwickeln konnte. Über ihre Treue freuen wir uns, sie ist unser Ansporn und Ehrgeiz. Wenn Sie sich bei uns wohlfühlen, dann haben wir unser Ziel erreicht!

100 Jahre Alpenblick

"Der Alpenblick" von 1911 bis 2011


Schon in „grauer Vorzeit", um 1900, wurden vor unserem heutigen Biergarten Badehütten errichtet. Sie standen im See und waren über einen Steg zu erreichen. Eine Treppe führte ins brusttiefe Wasser. Kaum jemand konnte schwimmen. Außer Händen, Füßen und Kopf durften die Badeanzüge kaum ein Stückchen Haut sehen lassen; das wäre unanständig gewesen. Auf der Seeseite war ein Schlupfloch ausgeschnitten für die ganz Mutigen, die sich schon zutrauten, ein paar Meter zu schwimmen.

Das Strandcafé


Die eigentliche Geschichte des Restaurants Alpenblick beginnt im Jahr 1911. Da plante der Wirt des Gasthofs zur Post, Georg Bärtl, das „Strandcafé", nach einem Plan von Emanuel von Seidl. Bereits 1912 erteilte die Gemeinde Uffing eine Schankerlaubnis für die Monate Mai bis November.

Das Strandbad


Am 25. Juli 1920 erließ die Gemeinde unter der Überschrift „Sittliches Verhalten für Fremde" folgende Vorschriften für die alten Badehütten im See:

„Sämtliche Badegäste haben alles zu vermeiden, was dem Anstand und den guten Sitten zuwiderläuft. Insbesondere ist das Herumliegen oder Herumstehen im Badeanzug vor den Badekabinen sowie das Nehmen von Sonnenbädern auf dem öffentlichen Platze vor der Badeanstalt strengstens verboten. Zuwiderhandelnde haben sofortige Ausweisung aus der Gemeinde und weiterhin aus dem Bezirk zu gewärtigen."

1925 wurden die alten Badehütten im See abgerissen. Dafür errichtete man Wechselkabinen an Land, wie man sie heute noch kennt, mit Kasse und einem Raum für den Bademeister. Der Steg wurde weiter in den See hinausgeführt und erhielt jetzt ein Sprungbrett, das schon mal einer für einen Sprung mit dem Motorrad benützte. Die Badeanzüge wurden kürzer, Männer trugen nur noch Badehosen, Kleinkinder durften nackt baden. Eine neue Zeit hatte begonnen, und immer mehr Sommerfrischler entdeckten Uffing mit dem angenehmen Staffelseewasser.

Zum Weißen Rössl


1932 verpachtete Georg Bärtl das Café. Es wurde umbenannt und hieß jetzt „Zum Weißen Rössl." Ob auch hier, wie am Wolfgangsee, „das Glück vor der Tür stand?". Schon ein Jahr später übernahm Georg Bärtl selbst wieder die Gaststätte und kehrte zum alten Namen „Strandcafé" zurück. Im Volksmund hieß es nur „das Bärtlbad."

1939, zu Kriegsbeginn, wurde das Café geschlossen und diente in den letzten Kriegstagen als Unterkunft für Heimatvertriebene.

Rosa Bärtl und das Schreckensjahr


1947 übernahm Bärtls dritte Ehefrau Rosa die Gaststätte. Sie baute 1950 die heutige Terrasse an.

1968 hätte das Schreckensjahr für unseren „Alpenblick" und für Uffing insgesamt werden können: Rosa Bärtl will verkaufen, und 120 Luxus-Appartements mit Seeblick sollen auf dem Grund entstehen. Das Gerangel dauerte jahrelang. In der Münchner „tz" vom 6.5.1971 hieß es:

"Alarm! Schon wieder ein Badestrand in Gefahr! Der Ausverkauf der bayerischen Seeufer an finanzkräftige Privatunternehmer geht weiter. Diesmal trifft es einen der schönsten Uferabschnitte am Staffelsee. Die zuständigen Behörden, Dr. Georg Bauer, Landrat, Umweltschutz-Minister Max Streibl, die Gemeinde Uffing, auch der deutsche Rat für Landschaftspflege, Graf Lennart Bernadotte, wehrten sich gegen den Verkauf. Auch ein Campingplatz für 40-50 Wohnwagen wird in Erwägung gezogen."

Es war das Verdienst unseres damaligen Bürgermeisters Quirin Niederreiter und des Dionys Buchner, dass im Jahr 1972 das Objekt von der Schlösser- und Seenverwaltung gekauft und der Gemeinde Uffing zur Verwaltung übergeben wurde. Von nun an heißt das gesamte Gelände „Alpenblick." Das Bad und den angrenzenden Segelbootplatz übernimmt der Fremdenverkehrsverein. Das Strandcafé „Alpenblick" wird nacheinander von vier verschiedenen Pächter betrieben.

Inges Paradies am Staffelsee


Seit 1. April 1979 bis heute betreibt Inge Meißner mit ihrer Familie "den Alpenblick" - das kleine Paradies am Staffelsee. Die Gastwirtsfamilie Meißner-Bott leitet das Seerestaurant mit dem schönen Biergarten mit Hingabe. Die Gäste genießen das ganze Jahr über die gelebte Gastfreundschaft, das einzigartige Ambiente und die Alpenblick-Spezialitäten.


Staffelsee-Gedicht